Sonntag, 6. November 2011

focus. keep focused! Damn!

Ich dachte es wird mal wieder Zeit für einen Post der etwas mehr Studiumsrelevanz aufweist, daher habe ich beschlossen euch von meiner neusten Entdeckung zu berichten: 
der Pomodoro Technik. 
Dieses Semester ist das bisher arbeitsintensivste von allen. Zusätzlich zu den Standardklausuren die mich in den letzten Semestern schon Jahre meines Lebens gekostet haben (zwei Wochen mit Junk-Food, Red Bull und vier Stunden Schlaf ...geht...irgendwie x.x) kommen jetzt auch noch zwei Präsentationen und zwei Hausarbeiten auf mich zu. Wie das genau gehen soll ist mir bisher nicht ganz klar (vllt. sollte man den Schlaf gänzlich abschaffen?!?), aber naja, es hilft ja alles nichts. 
Das Problem ist nur, wenn ich am Schreibtisch sitze und arbeiten will, läuft das immer ungefähr so ab:

Laptop hochfahren. Ich muss ja fleißig googeln...und ohne LEO geht ja eh gar nix. 
Kurz Emails checken. 
Wenn ich schonmal da bin, schnell bei Bloglovin' reinschauen...oh neue Posts! Aha, oh die Lieblingsbloggerin empfiehlt einen neuen Blog! Woooow *verliebt* ich kann nicht aufhören...muss mir sämtliche Posts des neuentdeckten Blogs anschauen. 
Pliplüm - neue Email. 
Brands for friends, der Vagabond Verkauf hat begonnen!
Neee, ich muss ja arbeiten. 
Aber ich wollte ja auch neue Schuhe...und wenn die jetzt günstiger sind...hmm. Also noch ein Klick dahin.
Und plötzlich ist eine Stunde vorbei ohne das ich es gemerkt, geschweige denn was sinnvolles gearbeitet hab. 

Mich auf eine Sache zu konzentrieren fällt mir leider sehr, sehr schwer :( Nehmen wir meine aktuelle Hausarbeit als Beispiel:
Ich fange an in den Büchern zu lesen die ich dafür besorgt habe. Nach fünf Minuten fällt mir ein, ich könnte doch vllt mit dem Layout beginnen. Dann, komme ich auf die Idee noch eine Runde im Internet zu recherchieren usw. Am Ende hab ich dann alles angefangen, aber nichts anständig zuende gebracht. 

Hier kommt jetzt die Pomodoro Technik zum Einsatz. Man stellt sich einen Wecker auf 25 Minuten. In diesen 25 Minuten arbeitet man konzentriert nur an diesem einen Thema das man sich vornimmt (z. B. Lektüre bearbeiten). Danach sind fünf Minuten Pause angesagt...um beispielsweise kurz zu schauen was es grade im H&M Sale gibt. Dann die nächsten 25 Minuten in denen man sich wieder nur einem Thema zuwendet. Nach vier Pomodori gibt es dann eine längere Pause von 30 Minuten. 

Ich komme mit dieser "Häppchen Einteilung" ziemlich gut zurecht, weil die 25Minuten für mich recht überschaubar sind. Da ich meine Arbeit dadurch recht gut strukturieren kann, hab ich auch nicht mehr ständig das Gefühl etwas zu "verpassen" wenn ich mich z. B. erstmal nur auf die Lektüre konzentriere. 
Als Timer verwende ich die Anwendung keep focused. Damit laufen die 25 Minuten auf meinem Bildschirm runter und auch die Pausen sind vorprogrammiert. Nach jedem Pomodori erklingt ein Warnton und ein Popup weist mich daraufhin das ich es geschafft habe. Wooohooo!
Außerdem kann man am Anfang angeben was man in diesem Pomodori bearbeitet und ein Logfile wird abgespeichert. Finde ich ganz schick so als Erfolgskontrolle. 

Kämpft ihr manchmal mit den selben Problemen? Bzw. welche Tricks könnt ihr empfehlen um sich besser zu konzentrieren?

Dienstag, 1. November 2011

DIY Gaderobe

An diesem herbstlich trüben Feiertag haben wir uns endlich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt (ok, wir waren bisher einfach nur zu faul) und haben unser Projekt "Surfer Gaderobe" in Angriff genommen. 
Nach nichtmal einer Stunde war der Liebste fertig und ich kann gar nicht aufhören das Ergebnis anzuhimmel. (und mich über das Verschwinden des Jackenchaos im Flur zu freuen)


Das Dekosurfbrett haben wir schon vor zwei Jahren bei Ebay ersteigert und die Edelstahlhaken sind aus dem Baumarkt (4,99 Eur pro Stück). Eigentlich sollten die Haken an dem Brett befestigt werden, irgendwie hat das aber nicht so geklappt wie wir das gern gehabt hätten. Also haben wir die Haken kurzerhand in der Wand verschraubt und das Brett quasi drüber gehängt. 
Wieder ein offener Punkt auf unserer Wohnungs-to-do Liste abgehakt...jetzt kann ich mich erstmal zufrieden auf die Couch legen.

Samstag, 29. Oktober 2011

Panic on the streets of London

Das letze Wochenende haben der Liebste und ich im schönen London verbracht. 
Diese Stadt fasziniert mich irgendwie jedesmal (nach zwei Besuchen in drei Jahren kann man sich schon als Kenner bezeichnen oder?! ;p) aufs neue. Alle paar Meter blieb ich vor Häusern stehen um wieder von den hübschen Fassaden zu schwärmen. Ich konnte an kaum einer Straße vorbeigehen ohne den Liebsten am Ärmel zu ziehen und mit rosigen Bäckchen sowas zu sagen wie "Himmel, schau mal die schöne Straße! Die hübschen Türen und Zäune!"  
Selbstverständlich wurde in den vier Tagen das Standardtouristenprogramm durchgezogen, also brav die Tower Bridge und Co besucht, aber wir haben uns auch reichlich Zeit für's Schlender durch Soho und einen Besuch im Fußballstadion (der eigentliche Anlass unserer Reise...mein Geburtstagsgeschenk an ihn *g*) genommen. Wir haben die leckersten Cupcakes allerzeiten in der zuckersüßen Hummingbird Bakery gegessen, reichlich Tee bei Fortnum & Mason's gekauft und waren im Pub um uns durch das neue Cider Sortiment zu testen (in rosa mit Erdbeergeschmack *ausflipp*). 
Weil ich nunmal bin wie ich bin, musste ich natürlich (zum Leidwesen meiner Begleiter) auch noch ein klein wenig Shoppen gehen. Einmal die Oxford Street rauf, wieder runter und nach drei Stunden mit Schnappatmung völlig überfordert auf der Straße stehen. Wusstet ihr das es dort einen Cath Kidston Store gibt?!?! Es war wie ein kleines Mädchenwunderland *schmacht* 

Leider bin ich am Montag mit einer dicken, fetten Angina nach Hause geflogen (Cheers England!) und drücke mich seither mehr schlecht als recht auf der Couch rum.
Obwohl es ein recht anstrengendes Wochenende war und die Angina mir meinen gesamten Zeitplan durcheinander wirbelt, bin ich froh über die vielen neu gewonnenen Eindrücke und die schönen Erinnerungen...
London ist und bleibt einfach absolute Lieblingsmetropole.


Montag, 17. Oktober 2011

Seelig grinsend.

Als ich heute angeschnupft aus dem Büro nach hause kam, wartete ein Päckchen von meiner Mama auf mich im Briefkasten. Nachdem ich immer wieder davon gesprochen habe, hat sie sich die Mühe gemacht und mir eine Pinselrolle für meine Kosmetikpinsel genäht. Ich redete immer von etwas einfachem, zweckmäßigen...aber sie hat daraus ein kleines Kunstwerk gemacht. Ich bin ganz verliebt in den hübsch bestickten Cordstoff und die Kordeln mit den Glassteinen...hach ja, Mama ist halt doch die Beste :-)



Sonntag, 9. Oktober 2011

Schlemmersonntag.

Da der Liebste inzwischen wieder zurückgekehrt ist und ich ihn gleich nach der Heimkehr mit einer Ikea-Aufbau Orgie gequält habe, dachte ich, ich tu ihm heute morgen mal etwas gutes. 
Auf meinem lieblings Foodblog Ohhh... Mhhh... bin ich auf dieses nette Pancake-Cupcake Rezept gestoßen und musste es unbedingt ausprobieren. Wir kamen beim schlemmern gar nicht mehr aus dem oooohhh und mmmmmh raus :) Sie sind wirklich einfach zuzubereiten und der große Vorteil zu regulären Pancakes ist einfach der, das alle gleichzeitig essen können und keiner währenddessen in der Küche schuften muss. Mal ganz abgesehen davon das sie unglaublich lecker sind....mhhhh


Donnerstag, 6. Oktober 2011

selbst ist das Fräulein


Was macht Frau wenn der Liebste sich auf Geschäftsreise befindet?
Richtig, sie geht zu Ikea um in Ruhe zu stöbern und um heimlich noch mehr rosanen Mädchenkram in die Wohnung zu schaffen.
Ich genoss die abendliche „Ruhe“ im schwedischen Wunderland und schlenderte entspannt durch die Räumlichkeiten. Verzwickt wurde es dann allerdings an den Abholregalen.
Hmm…ziemlich groß die Päckchen…und so ein MALM ist ganz schön schwer wenn man es alleine in den Wagen heben muss. Egal, voller Tatendrang und motiviert bis in die Fingerspitzen mache ich mich ans Werk. Kurz mal in das Regal gekrabbelt, Paket an den Enden gepackt, physiologisch korrekt in die Knie – und – nichts.
Es bewegt sich keinen Zentimeter.
Neuer Plan: zurückdenken an den Physikunterricht… Hebelwirkung und so, da war doch was. Kurzzeitige Verzweiflung und ein Gedanke macht sich in meinem Kopf breit: Wo seid ihr Typen nur wenn man euch mal braucht! Per whats app ernte ich  Hohn und Spott von den 250Km entfernt lebenden Kumpels. Pah, euch zeig ichs, ihr Banausen! Noch mal alle Kräfte mobilisiert, der Gedanke an einen Belohnungshotdog spornt mich an, und Tschakkaaaa auch das letzte Päckchen schafft es in den überquellenden Einkaufswagen…jahrelanges Tetris Training sei dank.
Mit ganz viel Gewalt schaffe ich es meine Einkäufe in das Auto und letztendlich sogar in die Wohnung zu bugsieren (abgesehen von einem MALM Paket…es wollte sich wieder nicht bewegen, also bleibt es jetzt im Auto. Quasi als Heimkehr Überraschung für den Liebsten ;p)
      So ganz langsam wird das hier ein zuhause

Dienstag, 27. September 2011

DIY für Dummies

Als vor einigen Tagen endlich unsere Küche eingebaut wurde, hatte ich einen Tag frei um die Handwerker zu beaufsichtigen und um fleißig Kartons auszupacken. Eigentlich wollte ich auch etwas für die Uni tun *hüstel* 
Stattdessen, habe ich mich inspiriert von der lieben Taika, an ein kleines DIY gewagt. Für mein Mädchen Badezimmer habe ich drei Schuhkartons via Serviettentechnik ein hübsch gepunktetes rosa Kleidchen verpasst. 
Im Grunde ist es ganz einfach: Schuhkarton mit weißer Acrylfarbe grundieren, trocknen lassen und die oberste Schicht der Servietten mit dem Serviettenkleber (ca. 6 Eur im Bastelladen) vorsichtig aufpinseln.
Gedauert hat es...hmm zweimal den "Die fabelhafte Welt der Amelie" Soundtrack lang (französische Chansons kommen bei solchen Arbeiten ganz besonders gut wie ich finde ;-))

Hier mein (nicht ganz perfektes, aber dennoch ganz hübsches) Ergebnis:

Dienstag, 20. September 2011

mein Baby und ich

Ich gebe es ja zu...es war nicht Liebe auf den ersten Blick. Du warst mir einfach zu groß, ein bißchen zu protzig...einfach nicht mein Stil. Ja, ich habe mit deinen Kollegen geliebäugelt. Ja, ich habe sie angefasst, genauer inspiziert. Und verdammt ja, ich habe sie sogar gegoogelt.
Aber du gingst mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Wie du so stattlich, solide vor mir standst. Mit deiner makellosen Optik, deiner an dekandenz grenzenden Ausstattung.
Klar, wer hat der hat...warum sollte man sich dafür schämen.
Ich wollte eben nicht eines von diesen leichten Mädchen sein das du nur einmal anfunkeln musst um sie in ihren Bann zu ziehen...tja, und jetzt habe ich den Salat.
Du machst dich rar, schiebst Lieferschwierigkeiten vor, willst erst gar nicht mehr in meinen Einkaufswagen wandern. Nach tagelangem bezirzen, hab ich dich endlich soweit...und jetzt sowas.
Liebster Knut, ich bin nur noch einen Anruf bei der Hermes Zentrale von einem Nervenzusammenbruch entfernt! Die letzten Tage ohne dich waren einfach nur scheisse! Ich vermisse dich obwohl ich nichtmal weiß wie es ist mit dir zusammenzusein. Bitte mach es mir doch nicht so schwer und komm endlich nach hause Knut!

PS: Knut ist unser neuer Kühlschrank...falls er denn mal ankommen sollte. Fotos von meinem Baby werde ich nachreichen...wie gesagt...falls er irgendwann mal in unserer Küche steht...

Donnerstag, 15. September 2011

Die Lage ist hoffnungslos...

aber nicht ernst.

(scheinbar weiß niemand von wem dieses Zitat tatsächlich stammt...jedesmal wenn ich es irgendwo sehe steht ein anderer Name darunter...egal...weiter im Text)
 

Ein kurzes, schnelles Update von mir. Ich bin mittlerweile umgezogen und habe endlich wieder einen Internet Zugang *tanz* Die Wohnung steht noch voller Kisten, es gibt noch keine Küche und auch auf den Kühlschrank warten wir noch sehnsüchtig.
Der übliche Umzugswahnsinn eben. 

Aber bisher fühle ich mich ziemlich wohl hier auf meiner kleinen Baustelle. Das mich die Leute hier so offen und herzlich in Empfang nehmen...seien es jetzt meine Kollegen, meine Kommilitonen oder auch die ganzen Leute die mir breitwillig den Weg erklärt haben wenn ich (mal wieder) mit 100 Fragezeichen in den Augen, völlig verloren auf der Straße stand und nicht mehr weiter wusste, erleichtert den Start hier ungemein. 
Also hier mal ein dickes, fettes Dankeschön an die netten Franken :)

Ich hoffe ich komme jetzt mal wieder öfter zum Posten...

Montag, 29. August 2011

Ich setzte einen Fuß in die Luft...

und sie trug.
(Hilde Domin)
Abschied nehmen ist für mich eine Katastrophe. Ich versuchte die letzten Wochen immer zu verdrängen das ich hier bald weg muss, tat Abschiede immer mit den Worten ab "naja, es gibt ja Facebook...blabla ist alles nicht so schlimm". 
 
Im moment sitze ich in einer komplett leer geräumten Wohnung. All mein Hab und Gut ist sicher (hoff ich zumindest) verstaut in einem Umzugslaster und auf dem Weg in die neue Heimat. Nur noch ich bin hier und wandere immer wieder gefühlsduselig durch die Räume. Die Zimmer, die ich die letzten zwei Jahre (neuer Wohnrekord für mich glaub ich) mein Zuhause nannte und die voller Erinnerungen stecken. 
Die letzten Wochen musste ich immer wieder Abschied nehmen. Von Kommilitonen, lanjährigen Arbeitskollegen, meiner Familie und Freunden. Natürlich werde ich wieder kommen, und natürlich sind 250km nicht soooo weit...trotzdem fällt mir dieser Schritt unglaublich schwer. 
Denn ich liebe diese Stadt, diese Wohnung und mein ganzes Umfeld. Dieser Umzug ist für mich wie ein riesiger Schritt aus meinem gemachten Nest. Weg von all dem was man kennt, alles wieder auf Anfang. Neue Stadt, neue Wohnung, neue Uni, neuer Job, neue Bekanntschaften die hoffentlich irgendwann auch zu Freunden werden (vorausgesetzt ich überwinde die Sprachbarriere =D)...einmal die Reset Taste des Lebens drücken quasi.
Ein letztes mal sitze ich nun auf meiner lieblings Fensterbank, höre Musik und stelle fest das Auto ist da...jetzt bin ich also weg....

Dienstag, 19. Juli 2011

and suddenly it's over...

Ich hab das vierte Semester hinter mich gebracht. Wie ich das geschafft hab ist mir irgendwie immernoch ein Rätsel. Die letzten Wochen waren geprägt von Kopfchaos der Superlative. Anstehende Prüfungen, viel zu tun im Büro, Jobsuche, Wohnungssuche in einer 250Km entfernten Stadt, Hochzeiten von Freunden für die man Vorbereitungen treffen darf und irgendwie dachte ich immer wieder: schlafen wäre auch mal ganz schön.
Am Samstag um 12:00Uhr ist mir dann eine gefühlte Tonne an Last von den Schultern gefallen - zumindest der Prüfungspart wäre erledigt. Ausatmen...
Meinen ersten freien Tag habe ich dann ausgiebig genossen. In aller Ruhe, mit leckerem italienischem Lemon Soda und den besten Cupcakes die man bekommen kann...von meiner lieben Nachbarin :)

Sonntag, 26. Juni 2011

make my day

Es gibt sie diese kleinen Momente im Leben.
Die Momente die einem das Herz aufgehen lassen, dafür sorgen das man kurz mal alles vergisst was grade doof ist und man einfach nur denkt "irgendwas mache ich wohl richtig".

Wenn man frustriert aus einer miesen Prüfung kommt, auf dem Heimweg überlegt ob man wohl ein Glas hat das groß genug ist um all diesen Kummer in Rotwein zu ertränken...und dann auf dem Esstisch die neue Glamour liegt - British Edition <3
Wenn man nach einer einer langen Geburtstagsfeier geschafft ins Badezimmer taumelt und dort ein zuckersüßes Post-it findet und man beschließt das diese ganz besonderen Menschen verdammt wichtig sind. Die, die einem verzeihen das man irgendwie immer unter Strom steht und selten Zeit hat...und trotzdem immer da sind.
Oder ganz banal: wenn man nach drei Monaten einen Lush betritt, todtraurig weil die gekaufte Gesichtsmaske nach 2,5 Wochen einen dicken Schimmelfilm entwickelt hat. Der nette Verkäufer sich an einen erinnert und einem, einfach so, eine neue schenkt.


Samstag, 18. Juni 2011

Breakfast for Champions

Als aller erstes mal: WOOP WOOP 10 regelmäßige Leser!!! Zweistellig!!! Ich flipp aus :)))) ich freu mich total, Dankeschön ihr Lieben!

so, nun zurück zum Thema. 
Ich möchte euch heute mein Lieblings-unter-der-woche-frühstück vorstellen.

Eigentlich war ich jahrelang ein Marmeladenbrot Frühstücker, musste aber immer wieder feststellen, das ich bereits um 10 Uhr schon wieder hunger hatte. Seit ich Joghurt frühstücke ist das irgendwie deutlich besser geworden, warum auch immer, (ich vermute es liegt am Eiweiß und den "besseren" Kohlenhydraten aus dem Müsli) schaffe ich es ohne Zwischenmahlzeit bis zum Mittagessen...gut, manchmal muss extra viel Tee oder Kaffee her um die letzte halbe Stunde zu überbrücken...aber immerhin.
Ich benutze dafür
4 große Esslöffel lactosefreien Joghurt
Früchte der Saison (meist 1/2 Banane, 1/2 Apfel und ein paar Erdbeeren)
1 EL Leinsaamen 
3 EL Müsli (1:1 Mischung Kölln Honig Nuss und Alnatura Basis Müsli)
(den Körnerkram hab ich für das Foto unterschlagen das sah irgendwie gleich nur noch halb so hübsch aus ;-))

Ich bin in der Lage es morgens um 6 im Halbschlaf zuzubereiten, ich hab immer das Gefühl was super gesundes gegessen zu haben, es sättigt wirklich lange und lecker ist es auch noch. Was will man also mehr...
Ich wünsche euch einen guten Start in den Tag!

Samstag, 4. Juni 2011

Prüfungshunger

ja, schon wieder Nudeln. Was soll ich sagen, ich steh eben drauf :-) 
Hier also mein:
"eigentlich-hab-ich-keine-zeit-zu-essen-aber-ich-hab-so-hunger"
08:31 Min Mittagessen

Zubereitung:
- Nudeln eurer Wahl kochen
- wenn sie bissfest sind (nach ca. 7-8 Min) abgießen
- zurück in den Topf geben und mit einem Esslöffel Arrabiata Pesto (z. B. von Alnatura)  vermengen
- zu guter letzt für eine Portion Eiweiß ca. 75 Gramm Fetakäse darüber krümeln
- alles einmal in dem noch warmen Topf durchmengen und fertig

Samstag, 28. Mai 2011

Und Sie nannten diese Unsitte W-O-C-H-E-N-E-N-D-E


Ist mir irgendwie völlig fremd dieses Wort. Im Büro herrscht allgemeines Gewusel, alle freuen sich immer wenn Freitag ist. Endlich Wochenende, endlich Entspannen, Zeit für schöne Dinge. Freitags klingelt das Telefon im Büro seltener und irgendwie sind alle besser drauf als sonst.
Nur ich irgendwie nicht.
Für mich ist Freitag einer der weniger schönen Wochentage. Kurz vor sechs klingelt der Wecker, bis ungefähr  16 Uhr sitze ich im Büro, heute geht es dann auf einen Abstecher in die Unibib um noch ein bißchen für die morgige Klausur zu lernen und um 18 Uhr finde ich mich dann mit 60 anderen Menschen in einem Raum um einer Finance&Investment Vorlesung zu lauschen. Um 21:15 Uhr trete ich dann den Heimweg an um meine Tasche umzupacken und ins Bett zu kuscheln. Morgen um 8 Uhr geht es ja weiter mit Finance & Investment.
Erstrebenswerter Tagesablauf, nicht?
Heute, finde ich es aufgrund der anstehenden Klausur irgendwie besonders schlimm und seit ich dieses Foto gesehen habe wünsche ich mir nichts sehnlicher, als in so einem kuschligen Bett in der Sonne zu liegen, in einem schönen Buch zu schmökern und einfach nur gar nichts zu machen *träum*

Donnerstag, 19. Mai 2011

I heart Sommergewitter

Seit Tagen warte ich darauf und endlich, endlich ist es soweit! Das erste Sommergewitter des Jahres!
Draußen ist es stockdunkel und fette Regentropfen prasseln gegen mein Fenster. Eine Hausarbeitszwangspause muss her, das darf ich nicht verpassen.
In meinem Elternhaus hatte ich einen überdachten Balkon vor meinem Zimmer und es gehörte zu meinen Lieblingsbeschäftigungen bei den fiesesten Gewittern dort draußen zu sitzen, Pizza zu mampfen und dem grollenden Himmel zuzuschauen.
Heute (leider in einer Wohnung ohne Balkon) genieße ich den Ausblick von meiner Lieblingsfensterbank. Mit Kuschelkissen, etwas nettem zu lesen, einer Tasse Tee und einem gekippten Fenster im Rücken...um diesen herrlichen Duft (nach was riecht das eigentlich?!? heißem Teer, aufgewirbeltem Staub, Abgase...aaah egal...Sommergewitter...viel romantischer) in der Nase zu behalten.
Und daran zu denken das dieses heftige, ungemütliche Tosen da draußen bald wieder vorbei ist und ich morgen in der Sonne einen Milchshake genießen kann.


Mittwoch, 11. Mai 2011

Impression der Woche KW 19

Und sie kocht wieder :-) endlich hatte ich mal wieder etwas Zeit und Muße einige Leckereien zu kochen. Diesmal gab es - typisch schwäbisch - Fleischküchle und Kartoffelsalat *yummy*
Die Rezepte habe ich aus meinem Basic Cooking Kochbuch und dem Buch Polettos Kochschule

Montag, 2. Mai 2011

Strohhalmgreifereien.

Zu meiner Schulzeit gehörte ich zu der Sorte Schülerinnen die sich 2-3 Tage vor einer Klassenarbeit völlig hysterisch den Schulstoff von mehreren Monaten in Nachtschichten zu Gemüte führten. Ein bißchen lesen, bunt unterstreichen, getreu nach dem Motto "ich hab solange ein Motivationsproblem bis ich ein Zeitproblem bekomme"
Erschreckenderweise hat das immer recht gut funktioniert, und damit war es für mich fast 12 Jahre die einzig wahre Methode zu lernen.

Als ich dann anfing zu studieren, musste ich jedoch recht schnell feststellen dass das alles so nicht mehr funktioniert. Irgendwie war es dann doch recht einschüchternd kurz vor der Klausur vor 400 zu bearbeitenden Skriptseiten zu stehen. Ich fing zwar (für meine Verhältnisse) recht früh an mit der Vorbereitung, doch war das Prüfungsergebnis mit meiner "Lesen-Anstreichen-Technik" nur mittelmäßig (und ich hab viiiieeel angestrichen sag ich euch!)

Ich hab mich mal umgehört, scheinbar ist es ein recht verbreitetes Problem bei Studienanfängern. Die ersten Klausuren fallen wohl bei den meisten nicht so prickelnd aus (ich hoffe die Leute haben mir das nicht nur erzählt damit ich aufhör zu heulen). Ich kam jedoch nicht umhin mich zu fragen (oh yeah sex and the city baby =D) was ich denn eigentlich falsch gemacht habe, bzw. wie macht man es denn bitte richtig?!?
Ganz ehrlich, in den darauf folgenden Monaten hatte ich sie ALLE! Das große Buch der Lerntechniken, Golden Rules, Effective Learning, mit Malte macht Mathe munter, Lernen für Dummies...es haben sich wirklich einige sehr schräge Buchtitel auf meinen Schreibtisch verirrt. 

Wirklich angetan war ich dann letztendlich nur von einem und zwar "Studieren mit Erfolg: Effizientes Lernen und Selbstmanagement" von Werner Heister.

Es ist angenehm zu lesen und erschlägt eigentlich alles was man braucht. 
- welcher Lerntyp bin ich, und wie lerne ich am besten
- wie bereite ich mich während des Semesters am besten auf die Prüfung vor
- wie gestalte ich die Vorbereitungsphase am effektivsten
- es werden verschiedene Lerntechniken vorgestellt
- wie motiviert man sich am besten
- Zeitmanagement
- sogar auf nützliche EDV Themen für's Studium wird eingegangen

was mir persönlich besonders gut gefallen hat, waren die zahlreichen Links auf hilfreiche Webseiten und weiterführende Literatur. 
Für mich war/ist dieses Buch wirklich eine große Hilfe und mein kleiner Strohhalm der mich gerettet hat als ich die Welt nicht mehr verstanden habe.
Habt ihr auch Bücher die euch wirklich weitergebracht haben? Wie habt ihr euch an die neue Lernsituation gewöhnt?

Dienstag, 26. April 2011

Einmal tief einatmen bitte. Oder: ein Kauftipp

Nachdem ich heute nach der Arbeit noch brav in die Unibücherei gegangen bin und trotz fieser Migräne Aura erschreckend produktiv an meinen Scientific Abstracts gearbeitet habe, beschloss ich mich für die viele Schufterei zu belohnen und auf dem Heimweg endlich meinen Gutschein bei The Body Shop einzulösen.

Ich bin ein großer Fan von Aromatherapie, da ich zu den Leuten gehöre, die super sensibel auf Gerüche reagieren. Gegen Spannungskopfschmerzen hilft bei mir Japanisches Minzöl auf den Schläfen, bei Schlaflosigkeit einige Tropfen Lavendelöl auf dem Kissen und ein leckeres Duschgel kann meinen Tag retten. 
Vor ungefähr einem Jahr ist mir eine spezielle Aromatherapie Linie bei TBS aufgefallen die mir total gut gefallen hat. Allerdings waren mir die Produkte immer etwas zu teuer und ich hab nie etwas gekauft. Bewaffnet mit meinem Gutschein war ich bereit heute schamlos zuzuschlagen und hab dabei ein überraschendes Schnäppchen gemacht. 

Ich habe von den beiden Linien Total Energy und Divine Calm jeweils ein Täschchen mit Reisegrößen der Produkte für jeweils 7 Euro bekommen *Schnappatmung* Ich hab erstmal die Verkäuferin gefragt ob der Preis auch wirklich stimmt und sie war selbst total erstaunt das die Sets so günstig sind. 

So, wieder eingekriegt. Nun zu den Produkten:
Das Total Energy Set besteht aus
- Pulse Point Balm (15ml) ein Balsam der auf die Pulspunkte aufgetragen wird um wieder fitter zu werden
- anregenden Duschgel (60ml)
- belebendes Körpergel (50ml)
- einem kleinen Duschpuschel
Die Serie soll durch Guarana, Ingwer, Zimt, sowie den ätherischen Ölen aus Bergamotte und Zitrusfrüchten belebend und stimulierend wirken. Ich rede mir ein, das dadurch das morgendliche Aufstehen mit Sicherheit um ein vielfaches erträglicher wird :-) Ich persönlich würde den Duft der Serie als frisch und zitruslastig beschreiben (allerdings nicht so ätzend Klostein mäßig wie bei vielen Zitrusprodukten) und auch der Ingwer ist deutlich "herauszuriechen"

Das Divine Calm Set besteht aus:
- entspannende Bodylotion (60ml)
- beruhigendes Duschgel (60ml)
- Massageöl/Körperöl (60ml)
- Massage-Rolldings aus Holz
Diese Serie ist quasi der Gegenpart zur Energy Serie und soll vor dem Schlafengehen herrlich entspannen und die Nerven beruhigen. Dafür sorgt der Duft von reinem französischem Lavendel und Kamillenöl. Für mich riecht das ganze herrlich nach Lavendel, die Kamille ist nur sehr dezent zu erschnuppern. Ich freu mich jedenfalls schon sehr darauf, mich nach der nächsten Joggingrunde in dem Duft einzulullen :)

Sonntag, 24. April 2011

Tage wie dieser.

Es ging schon morgens los. Die S-Bahn verspätet, unplanmäßiges Umsteigen. Beim Bäcker des Vertrauens sind die Brezeln die den Morgen noch retten könnten aus, der PC im Büro macht erstmal in aller Seelenruhe ein Update. Für den rettenden Kaffee muss man erstmal richtig arbeiten...Schalen leeren, Wasser nachfüllen. Dann plötzlich ein kleines "Pling" aus dem Rechner, um festzustellen das man eine wichtige Besprechung beinahe vergessen hätte. 
Diese ging dann nicht wie auf der Tagesordnung angekündigt bis 13 Uhr sondern bis 16 Uhr, und war voll von diesen kleinen Momenten in denen man seinen lieben Kollegen ganz gerne mal den Kaffeelöffel ins Auge rammen würde.

Zurück am Schreibtisch wartet ein Stapel Unterlagen, die morgens ganz sicher noch nicht da waren und unbedingt heute noch bearbeitet werden müssen. Noch zwei, drei unangenehme Telefonate und ein privates Problemchen das um die Ecke linst, und die Laune ist auf der 1-10 Glücklichskala bei gefühlten minus 100.000
Ich finde mich ein wenig später völlig entnervt, laut Musik hörend in der Sbahn wieder. Rise against...man muss ja die leicht aggressive Grundstimmung aufrecht erhalten. 
Ich weiß: wenn ich mich nicht in wenigen Stunden völlig verheult zwischen einem Pizzakarton und mit Kekskrümeln im Gesicht auf der Couch wiederfinden will muss ich was tun. 
Also ab nach Hause, Laufschuhe geschnürt und los geht's.

Da ich erst seit einem guten Jahr regelmäßig laufen gehe muss ich mich sehr auf meine Atmung konzentrieren um nicht nach 50 Metern keuchend am Wegrand zu liegen. 
Das bedeutet meine Gedankengänge beim Laufen sehen ungefähr so aus:
Einatmen...1, 2, 3, 4 Ausatmen...1,2,3,4 Einatmen 1,2, boaah irgendjemand grillt hier *umguck* 3,4 Aushechel (bin ja durcheinander gekommen), Einatmen 1,2,3 Babyenten! *innerlichkreisch*
naja, so läuft das dann ungefähr 30 Minuten lang. Zwischendurch noch Träumereien von den Schuhe die ich letztens im Schaufenster bei Görtz gesehen habe, und dann die große Verwunderung das mein Puls plötzlich bei 200 liegt. 

Wenn ich danach allerdings zuhause unter der wohlig warmen Dusche stehe, und mich mit meinem wohlduftenden "Hilfe-gegen-den-anti-Fräulein-Tag" Duschgel belohne, weiß ich meist gar nicht mehr so genau worüber ich mich eigentlich so geärgert habe. Und spätestens wenn dann das Lieblingskörperöl (The Body Shop Spa Wisdom Polynesia Linie *liebe*) in aller Seelenruhe aufgetragen wird und süße Kindheitserinnerungen an einen Urlaub auf einer schnuckligen Südseeinsel hervorruft, ist meine kleine Welt wieder in Ordnung. 

Ich muss sagen es fasziniert mich immer wieder wieviel so ein bißchen Sport eigentlich ausgleichen kann. Während der Prüfungsvorbereitung laufe ich zum Beispiel grundsätzlich schneller (ja, der Frust bringt's halt) und oftmals erscheinen mir verzwickte Situationen nach einer Runde im Park gar nicht mehr so unlösbar. Ist wohl doch etwas dran an den Gerüchten von wegen Ausdauersport fördert die Stressresitenz und so...und Resistent kann ich momentan gar nicht genug sein :-)

Mittwoch, 13. April 2011

Kann ein Kopf eigentlich platzen?!?

Ich glaube meiner ist kurz davor. 
Noch 10 Stunden bis zur Klausur und es will einfach nichts mehr rein. 
Seit Tagen weigere ich mich, mir die einfachsten Dinge zu merken oder über irgendetwas nachzudenken, aus lauter Angst ich könnte etwas von dem gelernten Stoff vergessen. Ich meine, (und davon bin ich überzeugt!) meine Antwort auf die Frage "Definieren Sie Budgetrestriktion" könnte dann folgendermaßen aussehen:
Die Budgetrestriktion zeigt die Güterkombinationen, die Äpfel, laktosefreier Joghurt, Oreos

FATAL!

Jedenfalls, hier mein Foto für diese Woche: 


so sieht es aus, wenn man zwei Fächer parallel lernt und überhaupt für alles viel zu wenig Zeit hat. Chaos. Blankes Chaos. Immer wieder verschwinden Aufschriebe im Nirvana und ich bin zeitweise gar nicht mehr sicher...vllt hab ich mir die zwei Stunden in denen ich das Verknüpfen von Funktionen geübt habe einfach nur eingebildet. Vielleicht ist es im Schlaf passiert, ich hab geträumt ich kann das aber eigentlich...oh Himmel! 
Ja, so läuft das grade...und ihr könnt euch kaum vorstellen wie froh ich bin wenn der Wahnsinn heute Abend vorbei ist :-)

Dienstag, 5. April 2011

Office Girl Problemchen

Salut ihr Lieben! 
heute muss ich euch mit einem richtigen Weiberthema zulüllen (meine männlichen Leser dürfen jetzt weitersurfen zu kicker.de ;-)) und zwar soll es heute um Strumpfhosen gehen. 

Ich arbeite seit nunmehr 6 Jahren im Büro eines Konzerns in dem es einige ungeschriebene Regeln gibt was den Dresscode anbelangt. Eine dieser "Empfehlungen" besagt, niemals - wirklich niemals, niemals - nacktes Bein zu zeigen. 

Sprich: immer brav eine Strumpfhose unter den Rock anziehen - ja, auch wenn es draußen 30 Grad hat. 

Zuerst dachte ich nur - ja, is' klar! Die Regel stammt wohl von Männern um einen Ausgleich zu ihren ewig langen Hosen zu schaffen - pah! Nicht mit mir!
Nachdem ich dieses must allerdings auch in der "Elle" und diversen anderen Frauenzeitschriften entdeckt hatte, wurde ich etwas nachdenklich und hab mich letztendlich dem Gruppenzwang gebeugt.
Nun stand ich aber gleich vor dem nächsten Problem: welche Strumpfhose nehm ich nur?!? Am Anfang hab ich mich durch das Aldi/Lidl/DM Sortiment getestet. Einfach weil ich wahnsinnig ungeschickt bin und meine Strumpfhosen nach zwei bis dreimaliger Benutzung kaputt sind, und weil sie eben sehr günstig sind.
Ich musste jedoch schnell feststellen, dass diese Strumpfhosen 
a) extremst unbequem sind (ich möchte allerdings nicht ausschließen das mein Körper vielleicht nicht die Strumpfhosen-optimale Form hat - vllt. wärs besser wenn ich "schlauchiger" wäre?!?)
b) in eher seltsamen Farbtönen zu haben sind (aber auch hier: wäre ich solarium Orange oder Totenweiß...vllt wärs besser) die an mir eher unvorteilhaft aussehen und
c) wirklich bei der kleinsten falschen Berührung Laufmaschen ziehen

vor einigen Wochen hatte ich dann so einen Tag an dem ich beschloss mal sinnlos zu prassen und mir ganz dekadent eine Strumpfhose der Firma Falke zu gönnen. Youtube sagt die sind super - mehr Referenz brauch ich da nicht ;-) 
Die nette Verkäuferin empfahl mir auf meine grandiose Beschreibung "Ich hätte gerne eine Strumpfhose die aussieht als wär sie nicht da" (ja, die arme Frau ^^) das Modell Shelina mit 12 DEN in der Farbe Brasil. 
Nach einem fast-Heulanfall an der Kasse ( 9,00€ für eine Strumpfhose!!!) machte ich mich stolz mit meiner schicken Tüte aus dem hiesigen Nobelkaufhaus auf den Heimweg um meine Errugenschaft zu testen. 
Einen Tag später testete ich nochmal ein günstiges Modell der Marke Felicitas in einer ähnlichen DEN Zahl. Hier war die Farbe und die gesamte Optik auf dem Bein nicht soooo der Brüller, aber sie war überraschend angenehm zu tragen. 
Nach meiner anfänglichen Freude lies das große Manko nicht lange auf sich warten: einmal auf eine Parkbank gesetzt (da waren keine Splitter o. ä. im Holz, hab extra nochmal geschaut) und schon war sie hin. Bei 2,25€ kein Weltuntergang, aber dennoch ärgerlich.

Heute, drei Woche später, habe ich zwei dieser schnieken Falke Strumpfhosen. Beide noch heil trotz mehrmaligen tragens, beide unsichtbar an meinen Beinen. Nichts verrutscht, nichts zwickt und ich komm mir wahnsinng toll darin vor =D 

Fazit: wer häufig Strumpfhosen trägt, dem kann ich die Investition in eine teurere Marke nur empfehlen. Für Gelegenheitsträgerinnen ist denke ich eine günstige völlig ausreichend.



So, jetztmal eine Frage an euch: besteht Interesse an mehr Mädchen-posts in der Richtung oder eher nicht?

vielen Dank an die Firma Falke, die mir für diesen Post die Fotos zur Verfügung gestellt hat!

Sonntag, 3. April 2011

Impression der Woche KW 12

erstmal eine Runde schämen weil ich hinterher hinke...aber hier - endlich das Foto meiner KW12 
Eine Innenaufnahme aus der Sagrada Familia in Barcelona. 
Dort habe ich nämlich drei wunderschöne Tage in der KW 12 verbracht (also in Barcelona, nicht drei Tage in der Kirche ;-)) 
An dieser Stelle möchte ich gleich noch das Wort  zum Sonntag loswerden: wenn einfach gar nichts mehr geht, die ganze Welt einfach nur schlecht ist und man nicht mehr so genau sagen kann wo einem eigentlich der Kopf steht - ist es Zeit abzuhauen! Böse Zungen behaupten das sei feige. Ich hingegen bin der Meinung: es ist das Beste was man machen kann.
Andere Luft, fremde Menschen, neue Eindrücke und eine gehörige Portion Abstand helfen (zumindest mir) immer um den Kopf frei zubekommen, die Gedanken neu zu ordnen und den eigenen Blickwinkel auf gewisse Dinge zu ändern. 

Mittwoch, 16. März 2011

Fastfood?!?

Jahrelang habe ich, wenn es denn mal schnell gehen musste beim essen, mit Freude auf Dinge wie Tiefkühlpizzen, Döner oder McDonalds zurückgegriffen. Da inzwischen irgendwie alles andauernd schnell gehen muss, und sich meine permanenten Pizza-Exzesse an den Hüften bemerkbar gemacht haben, habe ich (mal wieder - Überraschung!) beschlossen ein kleines Experiment zu wagen. 
Könnte es unter Umständen genauso lange dauern eine halbwegs gesunde Mahlzeit selbst zu kochen, wie sich in einem überfüllten McDonalds mit pubertierende 13 jährigen um den letzten Cheeseburger zu schlagen?!
Ich sage nur - Challenge accepted!

Zu Beginn muss ich sagen: ich bin keine besondere Köchin. Bei mir im Büro ist die Geschichte "von dem Fräulein das versuchte einen Salat zuzubereiten" inzwischen legendär. 
Soll heißen: die Gerichte an denen ich mich versuche, dürften also für jeden ohne Probleme nachzukochen sein :) Die Infos zum Thema "gesunde Nahrungsmittel / Brainfood" habe ich übrigens aus einem Fit for Fun Artikel

Versuch Nr.1 
Nudeln mit Thunfisch-Tomatensauce

Zutaten:
- ca 120g Nudeln nach Wahl
- 100g passierte Tomaten
- 1 Spritzer Tomatenmark
- 1 kleine Zwiebel (fein gehackt)
- 1 kleine Knoblauchzehe (fein gehackt oder gepresst)
- 1 Dose Thunfisch in Wasser
- Salz, Pfeffer, Chilli, Oregano, Thymian
- etwas geriebenen Parmesan

Zuallererst die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen.
In einem Topf etwas Olivenöl erwärmen und die Zwiebeln darin glasig dünsten.
Anschließend den Knoblauch dazu geben und kurz anrösten bis sich dieser köstliche Knoblauchduft entfaltet. Dann die passierten Tomaten und das Tomatenmark hinzufügen, nach persönlichen Präferenzen würzen und alles etwas einkochen lassen. 
Zuletzt den Thunfisch in die Sauce geben und erwärmen, Parmesan hobeln und die abgetropften Nudeln untermischen. Voilá ein Mittagessen!

Nudeln liefern reichlich Kohlenhydrate die Kraft für große Taten spenden, die Tomatensauce zählt in meiner Welt als Gemüseanteil und der Thunfisch liefert Eiweiß und wertvolle Omega-3 Fettsäuren die gut für den Grips sind.

Aber nun zum Zeitfaktor: 
Die Zubereitung hat 8 Minuten und 49 Sekunden gedauert, das Aufräumen der Küche im Anschluss 3 Minuten und 38 Sekunden (ich besitze allerdings eine Spülmaschine ;-)) 

Fazit: ich war ehrlich gesagt überrascht, das es so schnell ging und war mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Schlemmen ohne schlechtes Gewissen und dadurch noch besser lernen können - perfekt :-)