Mittwoch, 16. März 2011

Fastfood?!?

Jahrelang habe ich, wenn es denn mal schnell gehen musste beim essen, mit Freude auf Dinge wie Tiefkühlpizzen, Döner oder McDonalds zurückgegriffen. Da inzwischen irgendwie alles andauernd schnell gehen muss, und sich meine permanenten Pizza-Exzesse an den Hüften bemerkbar gemacht haben, habe ich (mal wieder - Überraschung!) beschlossen ein kleines Experiment zu wagen. 
Könnte es unter Umständen genauso lange dauern eine halbwegs gesunde Mahlzeit selbst zu kochen, wie sich in einem überfüllten McDonalds mit pubertierende 13 jährigen um den letzten Cheeseburger zu schlagen?!
Ich sage nur - Challenge accepted!

Zu Beginn muss ich sagen: ich bin keine besondere Köchin. Bei mir im Büro ist die Geschichte "von dem Fräulein das versuchte einen Salat zuzubereiten" inzwischen legendär. 
Soll heißen: die Gerichte an denen ich mich versuche, dürften also für jeden ohne Probleme nachzukochen sein :) Die Infos zum Thema "gesunde Nahrungsmittel / Brainfood" habe ich übrigens aus einem Fit for Fun Artikel

Versuch Nr.1 
Nudeln mit Thunfisch-Tomatensauce

Zutaten:
- ca 120g Nudeln nach Wahl
- 100g passierte Tomaten
- 1 Spritzer Tomatenmark
- 1 kleine Zwiebel (fein gehackt)
- 1 kleine Knoblauchzehe (fein gehackt oder gepresst)
- 1 Dose Thunfisch in Wasser
- Salz, Pfeffer, Chilli, Oregano, Thymian
- etwas geriebenen Parmesan

Zuallererst die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen.
In einem Topf etwas Olivenöl erwärmen und die Zwiebeln darin glasig dünsten.
Anschließend den Knoblauch dazu geben und kurz anrösten bis sich dieser köstliche Knoblauchduft entfaltet. Dann die passierten Tomaten und das Tomatenmark hinzufügen, nach persönlichen Präferenzen würzen und alles etwas einkochen lassen. 
Zuletzt den Thunfisch in die Sauce geben und erwärmen, Parmesan hobeln und die abgetropften Nudeln untermischen. Voilá ein Mittagessen!

Nudeln liefern reichlich Kohlenhydrate die Kraft für große Taten spenden, die Tomatensauce zählt in meiner Welt als Gemüseanteil und der Thunfisch liefert Eiweiß und wertvolle Omega-3 Fettsäuren die gut für den Grips sind.

Aber nun zum Zeitfaktor: 
Die Zubereitung hat 8 Minuten und 49 Sekunden gedauert, das Aufräumen der Küche im Anschluss 3 Minuten und 38 Sekunden (ich besitze allerdings eine Spülmaschine ;-)) 

Fazit: ich war ehrlich gesagt überrascht, das es so schnell ging und war mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Schlemmen ohne schlechtes Gewissen und dadurch noch besser lernen können - perfekt :-)


Montag, 14. März 2011

Das Eisenhower-Prinzip

Es gibt Tage an denen einfach gar nichts läuft. 
Tage an denen man schon morgens verschlafen auf die U-bahn hetzt, auf halber Strecke feststellt das man das H&M Paket das seit einer Woche im Flur steht schon wieder vergessen hat. Tage an denen man auf der Fahrt ins Büro schon nicht weiß wo man mit der Arbeit anfangen soll und sich sicher ist, dass man vermutlich ohnehin zu nichts kommt weil noch 10 mal das Telefon klingelt und zwei Besprechungen anstehen. Das zuhause noch ein Berg Arbeit auf dem Schreibtisch liegt wird gekonnt verdrängt und lieber weiter mit dem Gedanken gespielt vllt. doch die suboptimal sitzende Hose aus dem H&M Paket zu behalten weil man mal wieder nicht dazu gekommen ist die Wäsche zu waschen...und man ja ohnehin keine Zeit hat das Paket zur Post zu bringen.

Irgendwann haben sich Tage wie dieser in meinem Leben verdächtig gehäuft, also beschloss ich kurzerhand Abhilfe zu schaffen. Gerettet hat mich der ehemalige US-Präsident und Alliierten-General Dwight D. Eisenhower. Dieser entwickelte eine Methode bei der Aufgaben in die vier Kategorien wichtig/ nicht wichtig und dringend/nicht dringend eingeteilt und entsprechend in einer Matrix verteilt werden. Das Ziel dieser Methode ist ein optimiertes Zeitmanagement, weniger Stress und mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.


Zuallererst ist es wichtig, den Unterschied zwischen wichtig und dringend zu verstehen.
Wichtig sind Dinge die dich deinem Ziel näher bringen, sei es das Bestehen einer Klausur oder das Vorankommen im Betrieb
Dringend sind Dinge die zeitlich terminiert sind


das bedeutet:
  • Aufgaben die wichtig und dringend sind sollte sofort die ungeteilte Aufmerksamkeit gewidmet werden - Priorität A
  • Diejenigen die zwar wichtig, aber nicht super dringend sind, müssen im Auge behalten werden, können aber auf einen anderen Zeitpunkt terminiert werden  - Priorität B
  • Solche, die dringend (oder zumindest so aussehen), aber nicht sonderlich wichtig sind sollten deligiert werden. Das bedeutet - z. B.Familienmitglieder bitten das Paket zur Post zu bringen, die Kollegin fragen ob sie Ablage bei der Arbeit zu übernehmen könnte, oder die Freundin zum Zara Sale schicken weil sie ohnehin dort vorbei wollte. Und nicht vergessen bei Gelegenheit einen Kuchen für die Herrschaften zu backen. Es soll hier schließlich nicht darum gehen andere Leute auszunutzen.
  • Zu guter letzt gibt es aber noch die Aufgaben, die weder dringlich noch wichtig sind. Diese sollten uns ab sofort nicht mehr interessieren...und wandern schnurstracks in den Mülleimer.
  •  
    Für mich funktioniert dieses Prinzip ganz hervorragend. Am erstaunlichsten fand ich, wieviele Aufgaben eigentlich "im Müll" landen ohne das mir dadurch irgendwelche Nachteile entstehen und wieviel Zeit ich vorher mit Dingen verplempert habe die mir eigentlich gar nichts brachten außer Hektik. 
    Vielleicht hat der eine oder andere von euch ja auch Lust es mal zu versuchen. 
    Ich wünsche euch eine schöne Woche!





    Sonntag, 6. März 2011

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    Impression der Woche KW 9

    Sie lernt wieder...
    Ein jungfräuliches Skript, neue, leuchtende Textmarker und ein leeres Blatt. Am Freitag hat mein 4. Semester begonnen und ich startete (mal wieder) voller guter Vorsätze und höchst motiviert.
    Ich habe sechs Monate mit Vorlesungen in Finance and Investment, Business English Professional, Interkulturelle Kompetenzen und Quantitative Controlling vor mir. So ganz nebenbei: ich hab keine Ahnung warum meine FH meint allen Fächern Englische Namen geben zu müssen...klingt wohl schicker ;-)