Samstag, 28. Mai 2011

Und Sie nannten diese Unsitte W-O-C-H-E-N-E-N-D-E


Ist mir irgendwie völlig fremd dieses Wort. Im Büro herrscht allgemeines Gewusel, alle freuen sich immer wenn Freitag ist. Endlich Wochenende, endlich Entspannen, Zeit für schöne Dinge. Freitags klingelt das Telefon im Büro seltener und irgendwie sind alle besser drauf als sonst.
Nur ich irgendwie nicht.
Für mich ist Freitag einer der weniger schönen Wochentage. Kurz vor sechs klingelt der Wecker, bis ungefähr  16 Uhr sitze ich im Büro, heute geht es dann auf einen Abstecher in die Unibib um noch ein bißchen für die morgige Klausur zu lernen und um 18 Uhr finde ich mich dann mit 60 anderen Menschen in einem Raum um einer Finance&Investment Vorlesung zu lauschen. Um 21:15 Uhr trete ich dann den Heimweg an um meine Tasche umzupacken und ins Bett zu kuscheln. Morgen um 8 Uhr geht es ja weiter mit Finance & Investment.
Erstrebenswerter Tagesablauf, nicht?
Heute, finde ich es aufgrund der anstehenden Klausur irgendwie besonders schlimm und seit ich dieses Foto gesehen habe wünsche ich mir nichts sehnlicher, als in so einem kuschligen Bett in der Sonne zu liegen, in einem schönen Buch zu schmökern und einfach nur gar nichts zu machen *träum*

Donnerstag, 19. Mai 2011

I heart Sommergewitter

Seit Tagen warte ich darauf und endlich, endlich ist es soweit! Das erste Sommergewitter des Jahres!
Draußen ist es stockdunkel und fette Regentropfen prasseln gegen mein Fenster. Eine Hausarbeitszwangspause muss her, das darf ich nicht verpassen.
In meinem Elternhaus hatte ich einen überdachten Balkon vor meinem Zimmer und es gehörte zu meinen Lieblingsbeschäftigungen bei den fiesesten Gewittern dort draußen zu sitzen, Pizza zu mampfen und dem grollenden Himmel zuzuschauen.
Heute (leider in einer Wohnung ohne Balkon) genieße ich den Ausblick von meiner Lieblingsfensterbank. Mit Kuschelkissen, etwas nettem zu lesen, einer Tasse Tee und einem gekippten Fenster im Rücken...um diesen herrlichen Duft (nach was riecht das eigentlich?!? heißem Teer, aufgewirbeltem Staub, Abgase...aaah egal...Sommergewitter...viel romantischer) in der Nase zu behalten.
Und daran zu denken das dieses heftige, ungemütliche Tosen da draußen bald wieder vorbei ist und ich morgen in der Sonne einen Milchshake genießen kann.


Mittwoch, 11. Mai 2011

Impression der Woche KW 19

Und sie kocht wieder :-) endlich hatte ich mal wieder etwas Zeit und Muße einige Leckereien zu kochen. Diesmal gab es - typisch schwäbisch - Fleischküchle und Kartoffelsalat *yummy*
Die Rezepte habe ich aus meinem Basic Cooking Kochbuch und dem Buch Polettos Kochschule

Montag, 2. Mai 2011

Strohhalmgreifereien.

Zu meiner Schulzeit gehörte ich zu der Sorte Schülerinnen die sich 2-3 Tage vor einer Klassenarbeit völlig hysterisch den Schulstoff von mehreren Monaten in Nachtschichten zu Gemüte führten. Ein bißchen lesen, bunt unterstreichen, getreu nach dem Motto "ich hab solange ein Motivationsproblem bis ich ein Zeitproblem bekomme"
Erschreckenderweise hat das immer recht gut funktioniert, und damit war es für mich fast 12 Jahre die einzig wahre Methode zu lernen.

Als ich dann anfing zu studieren, musste ich jedoch recht schnell feststellen dass das alles so nicht mehr funktioniert. Irgendwie war es dann doch recht einschüchternd kurz vor der Klausur vor 400 zu bearbeitenden Skriptseiten zu stehen. Ich fing zwar (für meine Verhältnisse) recht früh an mit der Vorbereitung, doch war das Prüfungsergebnis mit meiner "Lesen-Anstreichen-Technik" nur mittelmäßig (und ich hab viiiieeel angestrichen sag ich euch!)

Ich hab mich mal umgehört, scheinbar ist es ein recht verbreitetes Problem bei Studienanfängern. Die ersten Klausuren fallen wohl bei den meisten nicht so prickelnd aus (ich hoffe die Leute haben mir das nicht nur erzählt damit ich aufhör zu heulen). Ich kam jedoch nicht umhin mich zu fragen (oh yeah sex and the city baby =D) was ich denn eigentlich falsch gemacht habe, bzw. wie macht man es denn bitte richtig?!?
Ganz ehrlich, in den darauf folgenden Monaten hatte ich sie ALLE! Das große Buch der Lerntechniken, Golden Rules, Effective Learning, mit Malte macht Mathe munter, Lernen für Dummies...es haben sich wirklich einige sehr schräge Buchtitel auf meinen Schreibtisch verirrt. 

Wirklich angetan war ich dann letztendlich nur von einem und zwar "Studieren mit Erfolg: Effizientes Lernen und Selbstmanagement" von Werner Heister.

Es ist angenehm zu lesen und erschlägt eigentlich alles was man braucht. 
- welcher Lerntyp bin ich, und wie lerne ich am besten
- wie bereite ich mich während des Semesters am besten auf die Prüfung vor
- wie gestalte ich die Vorbereitungsphase am effektivsten
- es werden verschiedene Lerntechniken vorgestellt
- wie motiviert man sich am besten
- Zeitmanagement
- sogar auf nützliche EDV Themen für's Studium wird eingegangen

was mir persönlich besonders gut gefallen hat, waren die zahlreichen Links auf hilfreiche Webseiten und weiterführende Literatur. 
Für mich war/ist dieses Buch wirklich eine große Hilfe und mein kleiner Strohhalm der mich gerettet hat als ich die Welt nicht mehr verstanden habe.
Habt ihr auch Bücher die euch wirklich weitergebracht haben? Wie habt ihr euch an die neue Lernsituation gewöhnt?